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	<description>Blog über Würfel und Feder</description>
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		<title>Man kann ihm nicht entkommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewürfelt]]></category>
		<category><![CDATA[Dungeon & Dragons]]></category>
		<category><![CDATA[Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Ulisses Spiele]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dungeon &amp; Dragons, der Inbegriff für Pen &amp; Paper Rollenspiel, nun hat es auch mich erwischt. Ich wusste zwar schon länger, dass Ulisses Spiele ein neues Rollenspiel namens Pathfinder auf den Markt bringen wollte, doch eher zufällig erfuhr ich dann, dass Pathfinder ein Sprössling des berühmten Dungeon &amp; Dragons 3.5 Regelwerks ist. Zuerst wollte ich eigentlich selbst als Spieler in einer neuen Gruppe Dungeon &amp; Dragons und später Pathfinder ausprobieren, über die erste Spielsitzung sind wir dann aber leider nicht hinausgekommen. Doch nun hatte ich bereits Blut geleckt und interessierte mich für das System und schliesslich sollte man als Rollenspieler ja mindestens einmal während seines Hobbys das System ausprobieren.</p>
<p><span id="more-462"></span></p>
<p>Es fing an mit dem Grundregelwerk und darauf möchte ich nun etwas näher eingehen. Ich habe nun als Spielleiter bereits meinen ersten Spieltag hinter mir (wir haben der Einfachheit zu Liebe mit dem Modul D0 &#8211; Falkengrunds letzte Hoffnung angefangen) und habe es geschafft bei meinen Spielern einen kleinen Hype auszulösen, wie es damals nach unserem allerersten Spieltag Rollenspiel der Fall gewesen ist. Da ist es sicher Wert den Tag und die ersten Eindrücke auch mal aus der Sicht des Meisters wieder zu geben.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<div id="attachment_463" class="wp-caption alignright" style="width: 239px"><a rel="attachment wp-att-463" href="http://www.aleaiactaest.ch/2010/02/man-kann-ihm-nicht-entkommen/grundregelwerk-pathfinder/"><img class="size-medium wp-image-463 " title="Grundregelwerk Pathfinder" src="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/grundregelwerk-pathfinder-229x300.jpg" alt="Cover des Grundregelwerks von Pathfinder (Deutsch)" width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover des Grundregelwerks von Pathfinder (Deutsch)</p></div>
<p>Mit mehr als 550 Seiten ist es mal wieder ein Buch in der Schwergewichtsklasse, umso erstaunlicher, dass darin wirklich nur reine Regeltexte abgedruckt sind. Dafür sollte man damit wirklich auch alle Regeln zusammen haben, sowohl für den Spielleiter, als auch für die Spieler &#8211; wäre hier nicht noch das Monsterhandbuch, aber dazu später.</p>
<p>Leider ist der Preis auch entsprechend hoch, wie bei allen Pathfinder Produkten, die Ulisses auf Deutsch veröffentlichen will. Auffallend ist vor allem der Unterschied zur Englischen Version: Deutsch kostet das Buch 50 € und Deutsch 28 €, also fast die Hälfte. Ich verstehe, dass vollfarbiger Druck viel kostet, aber das erklärt den Unterschied nicht. Wenn schon derart teure Übersetzer angeheuert wurden, erwartet man zumindest, dass sie ihre Arbeit auch wirklich gut erledigen. Jedenfalls habe ich mich am Ende dann doch dafür entschieden, nur deutschsprachige Produkte zu kaufen. Das Chaos mit all den Abkürzungen etc. wäre mir am Ende doch zu gross. Trotzdem ist der Preis ein grosser Wehrmutstropfen. Als Spieler kann man das ja verkraften, da man nur dieses eine Buch braucht (vorläufig), doch als Spielleiter geht die Sache rasch ins Geld. Aber anscheinend geht man davon aus, dass die Europäer alle im Geld schwimmen&#8230;</p>
<p>Doch gut sieht es auf alle Fälle aus: Der Vollfarben-Druck bereitet einem bereits beim durchblättern Freude und man hat anständig viele Illustrationen im Buch versteckt, damit der farbige Druck auch zu Geltung kommt. Beim durchblättern erinnerten mich vor allem die Illustrationen der Charakterklassen etwas an Final Fantasy (riesige, überdimensionierte Schwerter) und an die Stilrichtung des Computer Spiels Guild Wars. Jedenfalls ist ziemlich schnell klar: Hier werden keine kleinen Brötchen gebacken. Das ist etwas komplett anderes als Das Schwarze Auge.</p>
<h3>Die Absichten der Entwickler</h3>
<p>Nun ich bin vielleicht in der aussergewöhnlichen Situation, dass ich Dungeon &amp; Dragons kaum kenne. Ich habe mir in den letzten Jahren, in denen ich mich ausgiebig mit Rollenspiel beschäftigt habe, zwar das eine oder andere angelesen, doch wirklich kennen tue ich das System nur aus einem Spieltag und den gängigen Computerrollenspielen, wie Neverwinter Nights oder Baldur&#8217;s Gate. Trotzdem fallen auch mir einige drastische Unterschiede auf, auch angesprochen von Paizo, dem englischsprachigen Verlag, in ihren FAQ:</p>
<blockquote><p><span>While the Pathfinder RPG is 100% compatible in both rules and feel with 3.5, the changes that have been made are too numerous to list. Combat maneuvers like grapple, trip, and sunder now use one streamlined game mechanic. All character classes have been reworked to remove &#8220;dead levels&#8221;—almost every level gives you something new. Skills have been simplified, making it easier to build characters of all levels. Numerous new feats—plus class abilities like sorcerer bloodlines, rogue talents, and barbarian rage powers—round out character options for all classes. Rebuilt experience progression tables allow for multiple styles of play (slow-, medium-, or fast-paced advancement), and the revamped CR system makes adding up XP after a session quick and easy. Magic item creation no longer requires you to be a spellcaster, or to expend valuable experience points. Poisons, curses, and diseases all now work under one affliction mechanic. Dozens of spells have been rebalanced to be less disruptive or &#8220;game-breaking.&#8221; Every monster in the Pathfinder RPG Bestiary has been adjusted to reflect a decade of experience with the game mechanics—monsters are now more balanced than ever for their CR, and monster creation now has comprehensive guidelines allowing every GM to build his or her own monsters the same way Paizo&#8217;s game designers do, or to adjust monsters easily on the fly.<br />
(Quelle: <a title="FAQ auf paizo.com" href="http://paizo.com/pathfinderRPG/faq" target="_blank">FAQ auf paizo.com</a>)</span></p></blockquote>
<p>Das klingt ja eigentlich perfekt. Man nehme altbewährtes und mache es noch besser, nach diesem Motto sollte man öfter arbeiten. Natürlich besteht immer die Gefahr der Verschlimmbesserung und am Ende der Einfallslosigkeit, doch bisher ist mir so etwas noch nicht aufgefallen in Pathfinder. Man versucht wirklich genau dort anzusetzen, wo das bisherige System Mängel aufwies oder sich jene Punkte, die bei den Spielern auf Anklang stiessen zu fokussieren. Insofern ist dieser Ansatz bei Pathfinder bisher gelungen.</p>
<h3>Überlegungs- und Übersetzungsfehler</h3>
<p>Leider hat so ein übersetztes Buch auch seine Nachteile: Fehler im Layout und in der Übersetzung. Das reicht von unschönen, aber ungefährlichen Dingen, wie einem Kapitel, dass mit &#8220;Spells&#8221; anstatt mit &#8220;Zauber&#8221; beschriftet ist oder Monsterbeschreibungen, in denen &#8220;bite&#8221; statt Biss steht, bis hin zu gefährlichen Dingen, wie Regelfehler (z.Bsp. ist im Englischen ist der Doppelschlag eine Standard-Aktion, im Deutschen eine Volle Aktion). Solche Dinge dürfen nicht vorkommen. Unterdessen ist die erste Errata draussen (<a title="Errata für das Pathfinder Grundregelwerk" href="http://www.pathfinder-rpg.de/index.php?id=36" target="_blank">Errata bei Ulisses</a>).</p>
<p>Noch viel ärgerlicher finde ich jedoch das Veröffentlichungsprinzip bei Ulisses. Das Gratis-Abenteuer D0, sollte ja als Einsteigerabenteuer veröffentlicht werden, verfehlt dieses Prinzip aber weit. Zum einen nutzt es gar nicht die Regeln von Pathfinder, sondern von DnD. Keine Ahnung was man sich dabei überlegt hat, im Englischen ist es genauso. Doch viel schlimmer ist, dass man es ohne Monsterhandbuch nicht vorbereiten kann und dieses Buch ist auf Deutsch noch gar nicht erschienen. Zum Glück steht das ganze Regelmaterial auch kostenlos und sehr gut organisiert online zur Verfügung, im System Reference Document (SRD) von Pathfinder (<a title="Pathfinder SRD" href="http://www.d20pfsrd.com/" target="_blank">Pathfinder SRD</a>). Auch wenn das Englisch ausreicht um ein Abenteuer vorzubereiten sollte man das nicht von möglichen Einsteigern erwarten &#8211; ausser man richtet sich sowieso nur an alteingesessene DnD-Spieler, doch dann hat (meiner Meinung nach) jemand beim Marketing Mist gebaut&#8230;</p>
<h3>Wie man einen Charakter erschafft</h3>
<p><span>Die Macht, die die Charaktere in Pathfinder erlangen können, ist gewaltig. Bereits bei Dungeon &amp; Dragons war das so, doch bei Pathfinder wurde dies noch einmal deutlich verstärkt. Die Blutlinien des Hexenmeisters als Beispiel, der je nach Linie unglaubliche Kräfte erhält. Auch der Magier bekommt nun Vorteile, je nachdem welche Schule der Magie er wählt. Meiner Einschätzung nach sind Charaktere aus Pathfindern ihren früheren Pendants aus DnD 3.5 massiv überlegen. Das mag alt eingesessene DSA-Spieler beeindrucken. Nun gut, ich kenne Arcane Codex, wo die Spieler ebenfalls sehr mächtig werden können. Trotzdem muss man sich an dieses Machtpotential erstmal gewöhnen.</span></p>
<p><span>Ebenfalls neu ist mir natürlich das System des Stufenaufstiegs, da ich bisher nur stufenlose Systeme kennen gelernt habe. Das bringt ebenfalls ein völlig neues Element an den Spieltisch, das ich bisher etwas unterschätzt habe. EP bringen einem nichts, solange man nicht genug für den Aufstieg gesammelt hat. Dafür wird man mit dem Aufstieg gleich bedeutend stärker. Alles geschieht von alleine, man muss sich nicht um Lehrmeister, Zeitaufwand o.ä. kümmern. Rollenspielerisch natürlich etwas schwerer zu erklären, aber das muss man halt als Vereinfachung akzeptieren. Viel wichtiger finde ich aber das Element der eindeutigen Differenzierung der Charaktere. Auch wenn man zum Beispiel in DSA versucht die Charaktere durch Festlegung der Rasse, Kultur und Profession zu differenzieren, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Charaktere am Ende nicht sehr unterscheiden. So sicher Pathfinder, dass jeder Charaktere seine Rolle einnehmen kann und sich nicht unwichtig vorkommt.</span></p>
<p><span>Auf der anderen Seite arbeitet man natürlich mit Stereotypen. Ein Krieger ist ein Krieger und hat etwa die gleichen Fähigkeiten und im schlimmsten Fall sogar den gleichen persönlichen Charakter wie der Krieger davor. Wenn man nur 10 Grundklassen hat, muss man eben nach 10 Durchläufen einen Charakter spielen, den man schon mal gespielt hat. Das stellt Anforderungen an die Spieler, dass sie sich auch wirklich Mühe geben, ihren Charakteren ein eigenes Gesicht zu geben &#8211; Anforderungen, die gerade bei Pathfinder wohl etwas schwerer zu erfüllen sind. Grundsätzlich bietet Pathfinder aber durchaus genug Möglichkeiten sich auch anhand der Fähigkeiten zu differenzieren. Von Kleinigkeiten wie &#8220;soll ich als Magier nun einen Vertrauten oder einen Fokus berufen&#8221;, bis hin zu den Prestigeklassen, die einem erlauben im weiteren Verlauf eine spezielle Art von Klasse zu wählen.</span></p>
<p><span>Die Wahl der vorhandenen Prestigeklassen finde ich aber nicht sehr optimal. Ich besitze unterdessen auch das erste Kampagnensetting (Pathfinder Chronicles) und darin sind weitere Prestigeklassen enthalten. Zusammen mit dem Grundregelwerk sind das 14 verschiedene Prestigeklassen. Gleich zu Beginn auffällig: 4 von diesen 14 richten sich direkt an den Schurken. Das sind überdurchschnittlich viele. Doch das eigentliche Problem ist dass, dass die Prestigeklassen viel weniger interessant geworden sind. Zum einen ist es die Auswahl etwas seltsam: Kundschafter-Chronist, Wissenshüter und Turmdeuter. Sie sind zwar alle interessant, doch nicht so interessant wie die Grundklassen geworden sind durch die Aufbesserung durch Paizo. Ich verstehe, dass der Anreiz bei Pathfinder war, die Grundklassen interessanter zu machen, doch nun ist es vermutlich so, dass niemand Prestigeklassen wählen will.</span></p>
<p><span>Andere Änderungen bei der Erschaffung und dem ganzen Charakterkonzept gefallen mir aber sehr: Vereinfachnung und Reduzierung der Fertigkeiten. So wurden zum Beispiel &#8220;Verstecken&#8221; und &#8220;Leise bewegen&#8221; zu der Fertigkeit &#8220;Heimlichkeit&#8221; zusammen gefasst. Disziplin wird in einen anderen Wert, abhänig von den Kampffertigkeiten, umgewandelt. Konzentration gibt es nicht mehr, sondern bei Konzentrationswürfen wird direkt auf die Fähigkeiten des Magiers zugegriffen. Vieles dient der Vereinfachung. Das System wird übersichtlicher und schneller. Wirklich hervorragend finde ich das neue Konzept der Klassenfertigkeiten. Bei Dungeon &amp; Dragons war es so, dass es doppelt so viele Fertigkeitspunkte kostete Nicht-Klassenfertigkeiten zu steigern. Das führt dazu, das kaum jemand überhaupt solche Fertigkeiten steigert, da es zu teuer ist. In Pathfinder kostet es gleich viel, doch Klassenfertigkeiten erhalten einen Bonus von +3 (damit man auf gleiche Werte wie in DnD 3.5 kommt, ist das Limit der Ränge jetzt nicht mehr Trefferwürfel + 3, sondern nur die Trefferwürfel und man erhält zu Beginn nicht x4 Anzahl Fertigkeitspunkte).</span></p>
<h3><span>Der berüchtige Ruf von Dungeon &amp; Dragons</span></h3>
<p><span>Man hört es ja oft: &#8220;Dungeon &amp; Dragons, du meinst das System, dass auf Dungeoncrawling setzt und ein Paradies für Powergamer darstellt.&#8221; Nun, ganz unberechtigt ist es wohl nicht, doch die meisten solcher Vorwürfe kommen von engstirnigen DSA-Spielern, die meinen, sie befänden sich im direkten Konkurenzkampf zu allen DnD-Spielern. Leider gibt es solche Spieler allzu oft und sind der Grund weshalb ich mich von öffentlichen Rollenspieltreffs fernhalte. Doch eben, in diesem Vorurteil steckt auch ein etwas wahrer Kern. Grundsätzlich verfolgt Dungeon &amp; Dragons, und damit auch Pathfinder, einen etwas anderen Weg des Spiels. Ursprünglich kommt DnD ja auch vom Tabletop und da ist der Zweck und Sinn des Spiels ein anderer. Auch nach über 3o Jahren sieht man das DnD noch an &#8211; vermutlich ist es aber auch der Grund, weshalb es so beliebt ist.</span></p>
<p><span>Nett ausgedrückt kann man sagen: Pathfinder ist ehrlicher. Es geht davon aus, dass Charaktere Opportunisten sind und auf Schätze und EP aus sind. Es macht ja durchaus auch Sinn. Es lässt den Spielern diese Freiheit, während DSA diese Sichtweise eher als schlechtes Rollenspiel geisselt. Dafür müssen die Charaktere auch damit rechnen, dass sie bei jedem Kampf drauf gehen können. Schätze und EP sind keine leicht verdiente Sache. Der Heldentot ist bei Pathfinder etwas viel natürlicheres und keine so spektakuläre Sache, dass man sich als Meister oder Spieler den Kopf darüber zerbrechen soll. Helden sterben, das ist der Lauf der Dinge. Neuer Charakter, neues Glück. Evtl. kann man den alten Charakter ja sogar wiederbeleben&#8230;</span></p>
<p><span>Ich stand und stehe diesem Konzept immer noch etwas skeptisch gegenüber. Was unterscheidet es dann noch von einem Computerspiel? Das würde den bürokratischen Aufwand für den Meister erheblich reduzieren und die Grafik wäre ebenfalls viel besser. Ich denke, auch wenn der Grundsatz des &#8220;Wir killen alle Monster und rauben ihnen die Schätze&#8221;, so verfolgt werden kann, muss man zumindest auf Dauer auch die &#8220;klassischen&#8221; (evtl. sind die klassischen Elemente ebendiese, was auch immer) Elemente des Rollenspiels mit einbringen. Deshalb werde ich mich wohl etwas vom Hack&amp;Slay-Grundsatz verabschieden, sobald ich die ersten Kauf-Module durchhabe. Aber wir werden sehen. Am Ende muss ich mich natürlich an den Wünsche meiner Spieler orientieren.</span></p>
<p><span>So, und nun habe ich bereits viel zu viel geschrieben, als dass ich gleich noch auf den ersten Spieltag eingehen kann. Der folgt später, vermutlich nach dem zweiten Spieltag&#8230;<br />
</span></p>
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		<title>&#8230;und noch viel weiter!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[13Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspieltheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Traveller]]></category>

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		<description><![CDATA[So, und nun der versprochene zweite Teil zu meinen neu erworbenen Rollenspielbüchern. Diesmal möchte ich kurz Traveller etwas näher beleuchten.
Ich habe bereits einmal Traveller gespielt und ich kannte es auch zuvor bereits. Irgendwann, ehe ich überhaupt Rollenspiel kannte, stolperte ich im Netz über die Regeln als freier Download, habe aber leider keine Ahnung mehr wo. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_443" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a rel="attachment wp-att-443" href="http://www.aleaiactaest.ch/2009/11/und-noch-viel-weiter/traveller-grw__klein/"><img class="size-full wp-image-443" title="Cover des Traveller Grundregelwerks" src="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/Traveller-GRW__klein.jpg" alt="Cover des Traveller Grundregelwerks" width="210" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">Traveller Grundregelwerk</p></div>
<p>So, und nun der versprochene zweite Teil zu meinen neu erworbenen Rollenspielbüchern. Diesmal möchte ich kurz Traveller etwas näher beleuchten.</p>
<p>Ich habe bereits einmal Traveller gespielt und ich kannte es auch zuvor bereits. Irgendwann, ehe ich überhaupt Rollenspiel kannte, stolperte ich im Netz über die Regeln als freier Download, habe aber leider keine Ahnung mehr wo. Vermutlich wurde es mit der Neuauflage durch den 13Mann Verlag vom Netz genommen und ich habe dann mit DSA begonnen.</p>
<p>Nein, Traveller löst bei mir keine Begeisterungsstürme aus, beziehungsweise wenn, dann nur partiell. Ich habe nur spärlich mit Zufallssystemen, d.h. wo der Würfel über die Erschaffung und die Weiterentwicklung des Helden entscheidet, gespielt. Jedoch war meine erste Rollenspielerfahrung mit DSA3 und dieses besitzt ein ebensolches Zufallssystem.Hätte ich nicht gewusst, dass es bei DSA eine vierte Edition gibt, hätte ich nach meinen ersten Erfahrungen wohl nie wirklich mit Rollenspiel begonnen, denn DSA3 hat mir ganz und gar nicht gefallen &#8211; vor allem wegen diesem Zufallssystem.</p>
<p>Und nun kommt Traveller und führt dieses Konzept der gewürfelten Charaktererschaffung noch viel weiter und in jeder Konsequenz durch. Natürlich bin ich da einmal skeptisch und nach meinem einen Spielabend mit Traveller hat sich diese Skepsis nur verstärkt. Trotzdem steht das Grundregelwerk nun bei mir im Regal und ich würde gerne mit ihm spielen und leiten &#8211; Traveller ist also für mich nicht wirklich gestorben.</p>
<p><span id="more-442"></span></p>
<h4>Das Buch des tausend Tabellen</h4>
<p>Wenn man so durch das Buch blättert, dann fallen einem natürlich die seitenlangen Tabellen auf. Für beinahe alles Erdenkliche gibt es eine Tabelle wo Spieler oder Meister würfeln können, wie es dann weiter geht. Da muss sogar DSA zurückstecken. Doch viele Tabellen sind dabei  nicht vielen und umständlichen Regeln zuzuschreiben, wie es vielleicht bei DSA der Fall ist. Nein, die eigentlichen Spielregeln sind sehr einfach, schlicht und einleuchtend und grundsätzlich ist ja jede Tabelle in Traveller Optional. Anstatt auf der Begegnungstabelle zu Würfeln, kann der Spielleiter auch einfach eine Begegnug bestimmen und anstatt einen ganzen Sektor zufällig zu erschaffen kann der Meister hier auch alles so anordnen, wie er es gerne möchte und gerade braucht. Doch wofür bräuchte man dann noch das Buch?</p>
<h4>Das Buch der tausend Möglichkeiten</h4>
<p>Grundsätzlich habe ich mit dieser Tabellenflut weniger ein Problem, im Gegenteil. Ich finde es als mathematisch natürlich sehr interessierter Mensch ganz lustig ganze Sonnensysteme auszuwürfeln, mitsamt Zivilisations-, Regierungs- und Rechtsform. Und hier liegt auch eindeutig die Stärke des Systems: Als ursprünglich generisches System kann man mit Traveller sehr viel abdecken was Sci-Fi anbelangt. Das Setting ist dabei nicht entscheidend. Dafür wird für alle technologischen Aspekte, zum Beispiel die Raumfahrt, sehr viel an Informationen geliefert, wie nun Raumschiffe aufgebaut sind, was die entsprechenden Module könnnen, ja selbst welche Software auf dem Bordcomputer installiert ist. Und hier fasziniert mich Traveller eindeutig: Durch seine Tiefe. Handelsverbindungen, Piratiere, Passagiere und alles mögliche kann so simuliert werden. Und da sind wir auch bei der Kundschaft, bei der Traveller punktet: Den Simulationisten (ich beziehe mich nun mal frech auf die GNS-Theorie von Ron Edward, dazu siehe mehr bei den Links). Wer daran seine Freude hat, wird Traveller lieben.</p>
<h4>Wo sich der Gameism und Simulationism in die Quere kommen</h4>
<p>Und wenn wir schon bei Rollenspieltheorie sind, dann haben wir auch rasch die Gruppe von Spieler gefunden: Die Spieler. Nein, wer einen Charakter haben will, der ein Ziel verfolgt, irgendwo hin will und den anderen zeigen will, worin er gut ist und was er kann, der wird bei Traveller rasch verzweifeln, denn weder das Setting noch das Regelsystem sind dafür ausgelegt. Einfach gesagt, ist es nicht möglich bei Traveller einen &#8220;Held&#8221; zu spielen und wenn, dann ist es zum einen pures Glück und zum anderen ist das Ende immer noch durch einen einfachen Würfelwurf möglich.</p>
<p>Die Gründe dafür liegen zum einen in der grossen Realitätsliebe des Systems. Hier wird nichts schön geredet. Weder irgendwelche Zukunftsutopien, noch übernatürliche Kräfte durch Technologie. Natürlich ist man technologisch meilenweit weiter als heute (Sprungantriebe, Warp-Technologie, Energiewaffen, Plasmapistolen etc.), doch die Gesellschaft ist immer noch die gleiche wie heute. Nur schippert sie nun halt im Weltall umher. Und es wäre sehr unrealistisch, wenn die Charaktere hier anders wären und Traveller achtet sehr auf Realismus. So kann man bei der Generierung froh sein, wenn man einen Charakter hat, der mit dem Durchschnitt mithalten kann und man evtl. sogar in etwa die Karriere verwirklichen konnte, die man sich vorgestellt hat. Charakter erstellen heisst bei Traveller weniger, dass der Spieler gross auswählen könnte, was er nun sein will, sondern mehr, ja schauen wir mal, ob du das auch schaffst und überlebst.</p>
<p>Das heisst zwar, dass Generieren durchaus sehr viel Spass machen kann, doch man den Charakter am Ende vielleicht lieber wegwerfen will, als mit ihm zu spielen. Dafür braucht es kaum irgendwelche Vorgeschichte, denn die ergibt sich durch die Generierung ganz von alleine. So ist es jedenfalls bei der ursprünglichen Version nur folgerichtig, dass man während der Charaktererschaffung auch sterben kann.</p>
<p>Hinzu kommt jedoch noch ein Würfelsystem, dass meiner Meinung nach sehr zufällig ist. Gewürfelt wird grundsätzlich immer mit 2W6 + Attributsmodifikation (von -3 bis +3) und der Fertigkeitsmodifikation (von -3 bis +3). Um eine normale Aktion zu schaffen muss man nun eine 8 würfeln. Selbst bei guten Werten hängt der Erfolg immer noch sehr vom Zufall ab. Auch dies ist Helden-unfreundlich.</p>
<h4>Und was lernen wir nun daraus?</h4>
<p>Meiner Meinung nach unterscheidet sich Traveller vom Konzept her sehr von anderen Rollenspielen, die ich bisher gespielt habe. Das ist jetzt weder positiv noch negativ gemeint, doch ist wichtig, dass man dies berücksichtigt. Abenteuer von der Art wie man sie vielleicht bei DSA, Arcane Codex, Degenesis oder Heredium kennt (oder zig anderen Rollenspielen), funktionieren bei Traveller nicht, denn rein statistisch gesehen werden die Helden sowieso scheitern und das endet in einem Haufen frustrierter Spieler.</p>
<p>Nein, wenn Traveller Spass machen soll, dann braucht man Abenteuer wo die Stärken des Systems auch zum tragen kommen. Dort wo man den Handel zwischen Planeten auswürfelt und schaut, was für Passagiere man aufgabeln könnte. Oder Abenteuer wo es darum geht ein neues Sonnensystem zu kolonalisieren oder neue Forschungsergebnisse zu gewinnen. D.h. Abenteuer die absolut unlinear sind und den Spielern sehr viel Freiheiten gewährt und das bedeutet gleichzeitig viel Aufwand und Engagement auf beiden Seiten: Sowohl für Spieler wie auch für Spielleiter. Die Identifikation der Spieler mit ihren Charakteren wird vielleicht nie so gross sein, wie bei anderen Systemen und es kann gut sein, dass ein Charakter einfach mal das zeitliche segnet, weil er auf einer Tabelle etwas schlecht gewürfelt hat. Doch das ist dann auch weniger tragisch. Die grossen dramatischen Szenen und glorreichen Momente der Schauspieler und Rollenspieler wird es wohl auch weniger geben. Dafür haben die Spieler die Chancen sich zusammen wirklich etwas aufzubauen, an einem Strick zu ziehen und langsam ein Handelsimperium auszuweiten oder einen eigenen Planeten zu besiedeln. Doch man muss wissen, worauf man sich einlässt &#8211; und ich hoffe, dass das mit damit gelungen ist.</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong><br />
<a title="GNS Theory bei der englischen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/GNS_Theory">GNS Theory bei der englischen Wikipedia</a><br />
<a title="Originalartikel von Ron Horward zu der GNS Theorie" href="http://www.indie-rpgs.com/articles/1/">Originalartikel von Ron Howard bei The Forge</a><br />
<a title="Die offizielle Webpräsenz zu Traveller" href="http://www.traveller-rpg.de/" target="_blank">www.traveller-rpg.de<br />
</a><a title="Webpräsenz des 13Mann Verlags" href="http://13mann.de/" target="_blank">13mann.de</a></p>
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		<item>
		<title>Bis in die Unendlichkeit&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 19:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Degenesis]]></category>
		<category><![CDATA[Heredium]]></category>
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		<description><![CDATA[Gleich zwei neue Rollenspiele haben es in mein Sortiment geschafft &#8211; bei DSA tut sich ja zurzeit nicht so viel, da muss man sich umsehen. Naja, eigentlich wollte ich beide schon seit längerem kaufen doch beim einen konnte ich mich nie überwinden und das andere hatte mein Versorgern mit Rollenspielen nicht auf Lager &#8211; bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei neue Rollenspiele haben es in mein Sortiment geschafft &#8211; bei DSA tut sich ja zurzeit nicht so viel, da muss man sich umsehen. Naja, eigentlich wollte ich beide schon seit längerem kaufen doch beim einen konnte ich mich nie überwinden und das andere hatte mein Versorgern mit Rollenspielen nicht auf Lager &#8211; bis letzte Woche.</p>
<p>Stolz darf ich nun die beiden Grundregelwerke zu Heredium und Traveller vorstellen. Beide wurden bereits seit längerem vom 13Mann Verlag veröffentlicht. Während Traveller eine Neuauflage eines ursprünglich 1977 veröffentlichen Sci-Fi-Systems ist, stellt Heredium ein komplett neues System deutschen Ursprungs (Veröffentlichung: 2008) im Endzeit-Setting dar. Beide möchte ich kurz vorstellen, so dass man in etwa weiss, wovon ich in den nächsten Wochen dauernd schwärmen werde&#8230;und noch Spieler suche.</p>
<p>Heute erst einmal einige Worte zu Heredium. Mit Traveller befasse ich mich ein andermal.<br />
<span id="more-408"></span></p>
<h3>Heredium: Mensch gegen Natur</h3>
<div id="attachment_409" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-409" href="http://www.aleaiactaest.ch/2009/11/bis-in-die-unendlichkeit/heredium_cover_v_web/"><img class="size-full wp-image-409" title="Heredium Grundregelwerk" src="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/Heredium_Cover_V_web.jpg" alt="Cover des Heredium Grundregelwerks" width="200" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Heredium Grundregelwerk</p></div>
<p>Auf den ersten Blick präsentiert sich Heredium als eigentlich klassisches Endzeit-Setting und das ist es im Grunde sicherlich auch. Ich werde im folgenden wohl des öfteren Degenesis als Vergleich heranziehen, denn das ist das einzig andere System des gleichen Genres, das ich bisher spielen konnte.</p>
<p>Im Gegensatz zu Degenesis, wo die Apokalypse bereits einige Jahrhunderte her ist, ist die Katastrophe in Heredium noch ziemlich frisch &#8211; zehn Jahre um genau zu sein. Gleichzeitig scheint die Katastrophe aber auch weniger schlimm gewesen zu sein, als es dies bei Degenesis den Eindruck macht. Der sogenannte Mondfall, eine gewaltige Explosion des Erdtrabanten hat unseren nächsten Himmelskörper in etliche Teile gesprengt wovon eines die Erde nur ganz knapp verfehlt hat &#8211; doch das reichte bereits aus um Mutter Erde für einige Jahre aus dem Gleichgewicht zu bringen. Gestörte Rotation, veränderte Umlaufbahn zur Sonne, das hat dann doch erhebliche Auswirkungen auf das Ökosystem der Erde. Katastrophen und Unheil sind die Folgen, doch eigentlich war der Mondfall sowieso nur die Spitze des Eisbergs&#8230;</p>
<h4>Nach der Katastrophe</h4>
<p>Der technologische Stand der Menschheit ist eindeutig höher als in Degenesis. Natürlich gibt es Gebiete, die durch die Katastrophe beinahe wieder ins Mittelalter katapultiert wurden, doch vor der Katastrophe war die Menschheit schon ziemlich weit entwickelt und Teile dieser Technologie konnten sich auch erhalten.</p>
<p>Der hintergründige Konflikt der wohl je nach Spielstil und Gewichtung des Spielleiters mehr oder weniger zum Vorschein und handelt eigentlich vom Kampf gegen die Menschheit gegen die Natur. In den Jahrzehnten vor der Katastrophe hat die Menschheit die Mutter Erde (Gaia) ausgebeutet und nun schlägt diese zurück und zeigt, wozu sie fähig ist. Für die Menschheit heisst es Kämpfen oder Sterben!</p>
<h4>Trotz des tiefschwarzen Covers besteht Hoffnung</h4>
<p>Nachdem ich weite Teile des Grundregelwerks und das erste Abenteuer, dass ich gleich dazu gekauft habe (Menschen Götter gleich), durchgelesen habe, fällt mein Urteil grösstenteils positiv aus. Das Setting gefällt mir mehr, als das bei Degenesis. Die Grundstimmung ist eine ganz andere. Auch wenn die Welt sehr brutal und hässlich ist, so besteht Hoffnung und es wird neu aufgebaut. Die fünf Fraktionen die es gibt (grob: Amerika, Europa, Afrika, Australien und Asien) haben zwar grundsätzlich gegensätzliche Ansichten, doch herrscht im Moment noch Friede und abgesehen von einigen Ausnahmen, schlägt sich nicht gleich jeder gegenseitig tot.</p>
<p>Die fünf Fraktionen sind jedoch auch mein grösster Kritikpunkt bzw. mein grösstes Bedenken, denn alle Fraktionen sind in ihren Fähigkeiten, Überzeugungen und Möglichkeiten sehr aussergewöhnlich bzw. speziell. Wer mit keiner dieser Fraktionen etwas anfangen kann, hat etwas ein Problem. Zudem sind fünf Möglichkeiten als Fraktion (mit etlichen Unterkategorien) nicht gerade eine grosse Auswahl. Zudem sind alle ziemlich plastisch dargestellt, d.h. irgendwie stellt man sich dann alle der jeweiligen Fraktion etwas gleich vor.</p>
<p>Ausserdem spielen paranormale Fähigkeiten eine ziemlich grosse Rolle, jedenfalls eine grössere, als ich bei einem solchen System erwartet habe. Jede Fraktion hat eben ihre Besonderheit: In Amerika lebt eine neue Art Mensch mit sehr mächtigen psionischen Fähigkeiten (Pyrokinese, Telekinese, Telepathie u.ä.), in Australien haben die Menschen aufgrund des Ozonlochs und der sonst erhöhten Sonneneinstrahlung mit Mutationen zu kämpfen, in Afrika hat sich eine Sekte herausgebildet, die mit Hilfe ihrer Kräfte das Wasser kontrolliert und den eigenen Körper verstärkt, in Europa hat sich die Technologie von Ektoware, elektronischen Kampfanzügen, erhalten können und in Asien setzen sie auf Stimulanzien, Drogen die Geist und Körper verbessern.</p>
<h4>Nichts Weltbewegendes, doch was will man mehr?</h4>
<p>Noch ein kurzes Wort zu den Regeln: Diese sind verhältnismässig einfach und verständlich. Gewürfelt wird mit (Attribut)W6 + Fähigkeit gegen Widerstand bzw. einen Mindestwert. Der Kampf erscheint auch ziemlich schnell und einfach, d.h. aber auch ziemlich tödlich. Die Charaktergenerierung gestaltet sich ebenfalls ziemlich schnell und unkompliziert. Doch zum Regelwerk muss ich noch etwas mehr lesen und dann natürlich auch testspielen.</p>
<p>Sehr interessant habe ich &#8211; wie bereits angesprochen &#8211; das erste Abenteuer &#8220;Menschen Götter gleich&#8221; gefunden. Ein wirklich toller Plot mit sehr vielen Möglichkeiten für Spieler und Spielleiter. Da kann ich es wirklich kaum erwarten das mal zu meistern.</p>
<p>Fazit: Der Kauf hat sich sicherlich gelohnt &#8211; wenn ich denn auch dazu komme es mal zu spielen, doch dazu wird es früher oder später sicher kommen. Wer ein schnelles und facettenreiches Spiel mit Sci-Fi und Endzeit-Elementen sucht, wird sicherlich seine Freude an Heredium haben.</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong><br />
<a title="Die offizielle Webpräsenz zu Heredium" href="http://www.heredium-rpg.de" target="_blank">www.heredium-rpg.de<br />
</a><a title="Webpräsenz des 13Mann Verlags" href="http://13mann.de" target="_blank">13mann.de</a></p>
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		<title>Science of motivation</title>
		<link>http://www.aleaiactaest.ch/2009/10/science-of-motivation/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 22:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Human Ressources]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Software Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte ja eigentlich diesen Herbst damit beginnen Germanistik zu studieren, doch ich habe bereits nach drei Wochen aufgegeben und begonnen das genaue Gegenteil zu studieren: Betriebswirtschaft. Die Beweggründe dazu erkläre ich gerne ein ander mal, jedenfalls bereue ich den Schritt bisher nicht. Nur habe ich eigentlich viel zu wenig Zeit mich um das Studium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte ja eigentlich diesen Herbst damit beginnen Germanistik zu studieren, doch ich habe bereits nach drei Wochen aufgegeben und begonnen das genaue Gegenteil zu studieren: Betriebswirtschaft. Die Beweggründe dazu erkläre ich gerne ein ander mal, jedenfalls bereue ich den Schritt bisher nicht. Nur habe ich eigentlich viel zu wenig Zeit mich um das Studium zu kümmern, obwohl ich den gelernten Stoff regelmässig repetieren sollte etc. Naja, jedenfalls möchte ich, auch zu meinem eigenen Nutzen, einige für mich neue und faszinierende Erkenntnisse während des Studiums hier publizieren. Heute mache ich den Anfang dazu.</p>
<p>Beginnen will ich jedoch nicht mit etwas, dass ich während einer Vorlesung an der Universität gelernt habe, sondern vor der Vorlesung, denn da habe ich auf dem iPhone mal wieder eine Rede auf TED angeschaut. Wer TED nicht kennt, sollte da dringend etwas nachholen. Eigentlich ist TED eine jährliche Konferenz über <strong>T</strong>echnologie, <strong>E</strong>ntertainment und <strong>D</strong>esign. Interessant sind vor allem die TED Talks, kurze Vorträge unter 20 Minuten zu Themen mit meist innovativen und kreativen Idee. Deshalb der Slogan &#8220;TED Ideas worth spreading&#8221;. Jedenfalls wurde ich über Facebook auf folgendes Video aufmerksam gemacht:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rrkrvAUbU9Y&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rrkrvAUbU9Y&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="375" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p><span id="more-400"></span></p>
<p>Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, die 18-Minuten zu investieren, sie sind wirklich aufschlussreich. Trotzdem hier kurz eine Zusammenfassung:</p>
<p>Daniel Pink sagt, dass eines der Grundprinzipien, dass unsere Wirtschaft normalerweise anwendet um Menschen zu motivieren, nämlich Belohungen und Anreize, bei den meisten Aufgaben, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, nichts hilft oder sogar schadet. Er belegt dies mit verschiedenen Experimenten, wo Probanden vor das Kerzen-Problem vom Psychologe Karl Duncker (<a title="Wikipediartikel zu Karl Duncker" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Duncker" target="_blank">englischer Wikipediaartikel</a>) gestellt wurden. Die Grundaussage ist folgende: Durch das Setzen von Anreizen (überlicherweise finanzielle Anreize für gute Arbeit), wird der Fokus verengt. Dies hilft bei Routinearbeiten, ist jedoch schädlich bei Aufgaben, die ein hohes Mass an Kreativität erfordern, da man durch die Verkleinderung des Horizonts nicht über bewährte Muster hinaus denken kann (Duncker brauchte dafür den Begriff des funktionalen Denkens).</p>
<p>Anschliessend stellt er ein alternatives Konzept zur Motivierung auf, dass wesentlich von drei Faktoren abhängt: Autonomy (Autonomie), Mastery (Überlegenheit) und Purpose (Bestimmung). Er geht dann nur noch auf die Autonomie ein und bringt hier Beispiele -- hier besonders interessant für mich und mein Umfeld -- aus der IT-Branche. Allen voran Atlassian, einer australischen Software-Firma, deren Partner das Unternehmen ist, für das ich arbeite. Diese haben so gennante FedEx-Days eingeführt, einen Tag, wo jeder Mitarbeiter an dem arbeiten kann, woran er will -- nur nicht an dem, was er üblicherweise macht. Danach präsentieren diese Entwickler dies ihren Teamkollegen. So wurden extrem kreative und innovative Ideen verwirklicht. Google nutzt ein ähnliches Modell, wo die Entwickler 20% ihrer Zeit völlig frei verwenden können. So sollen angeblich Ideen für Produkte wie Google Mail u.ä. entstanden sein.</p>
<p>Ich habe mir mal die Seite von Atlassian noch etwas genauer angesehen und habe das Konzept auch bei ihnen auf dem Webauftritt gefunden.  Es ist wirklich sehr interessant sich das mal anzusehen.</p>
<p>Die Frage ist nun natürlich, ob das wirklich Zukunft hat und das nicht zu utopisch ist (was Daniel Pink am Ende des Videos ja bestreitet). Ich kann das schwer beurteilen, da fehlt mir die Erfahrung. Was ich aber mit Sichrheit sagen kann: Geld als Motivator wird tatsächlich überwertet, jedenfalls bei mir. Natürlich nehme ich Geld für gute Arbeit an, doch es ist nicht der Grund, weshalb ich gute Arbeit leiste. Viel wichtiger ist das Umfeld und da muss ich Daniel Pink eindeutig zustimmen. Zurzeit arbeite ich in einem Umfeld das sehr grosse Autonomie bietet und ich wüsste nicht, ob ich genauso viel Freude an der Arbeit hätte, wenn dem nicht so wäre und ohne Freude würde ich meine Arbeit sicherlich erheblich schlechter machen, davon bin ich überzeugt.</p>
<p>Und nun kann ich doch noch den Bogen zu einer Vorlesung in meinem Studium schlagen, als es um Anreize auf dem Arbeitsmarkt ging. Hier wurde festgestellt, dass Lohn, also eine finanzielle Gegenleistung des Arbeitgebers, bei weitem nicht das einzige oder gar ausschlaggebende für den Arbeitnehmer sein muss. Doch dazu eventuell später noch mehr.</p>
<p><strong>Links zum Thema:<br />
</strong><a title="TED" href="http://www.ted.com" target="_blank">TED (www.ted.com)</a><br />
<a title="Vortrag von Daniel Pink mit deutschen Untertiteln" href="http://www.ted.com/talks/lang/ger/dan_pink_on_motivation.html" target="_blank">Vortrag von Daniel Pink mit deutschen Untertiteln</a></p>
<p><a title="Atlassian" href="http://www.atlassian.com" target="_blank">Atlassian</a><br />
<a title="Atlassian About" href="http://www.atlassian.com/about/" target="_blank">Atlassian About</a></p>
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		<title>Zweiter Anlauf</title>
		<link>http://www.aleaiactaest.ch/2009/10/zweiter-anlauf/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 21:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gebloggt]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[k2]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[So, ein zweiter Anlauf und vorerst ein etwas besseres Resultat. Ich spreche vom WordPress Update. Zusammen mit diesem habe ich ebenfalls das Theme aktualisiert und so auf Anhieb habe ich bisher nichts gefunden, dass nicht mehr funktioniert. Hoffen wir, dass es so bleibt.
Mit den Plugins hat das leider noch nicht ganz geklappt. Vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, ein zweiter Anlauf und vorerst ein etwas besseres Resultat. Ich spreche vom WordPress Update. Zusammen mit diesem habe ich ebenfalls das Theme aktualisiert und so auf Anhieb habe ich bisher nichts gefunden, dass nicht mehr funktioniert. Hoffen wir, dass es so bleibt.</p>
<p>Mit den Plugins hat das leider noch nicht ganz geklappt. Vor allem die Photogalerie macht mir ziemliche Sorgen, aber das kriege ich hoffentlich auch bald noch in den Griff.</p>
<p>Dafür geht es auch in Kürze mit dem Blog an sich weiter. Seit meiner Rückkehr aus Irland ist es hier leider ziemlich ruhig geworden, doch im wirklichen Leben ist alles umso hektischer und darüber lässt sich auch einiges schreiben. So langsam kehrt nämlich wieder Alltag ein und man findet hoffentlich wieder etwas mehr Zeit um die eigene Webseite zu pflegen.</p>
<p>Also: Wer noch irgendwelche Fehler o.ä. findet, soll sich doch bitte melden. Ansonsten kann man hier bald mal wieder etwas mehr lesen und das gleich auch mit einer neuen Kategorie ;)</p>
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		<title>Praxisbericht: Opus Anima Investigation</title>
		<link>http://www.aleaiactaest.ch/2009/09/praxisbericht-opus-anima-investigation/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewürfelt]]></category>
		<category><![CDATA[Opus Anima]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits am ersten Wochenende nach meiner Rückkehr setzten wir uns wieder an den Tisch und erzählten, rollten Würfel und tranken Eistee. Zwei Monate ohne Rollenspiel waren schon hart genug. Umso erfreulicher war es denn, dass wir ein von mir langersehntes Rollenspiel endlich einmal ausprobierten: Opus Anima Investigation. Eine erste Rezension zum kleinen Regelwerk vom Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_267" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.aleaiactaest.ch/tag/opus-anima/"><img class="size-full wp-image-267" title="Opus Anima Logo" src="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/oa-logo.png" alt="Opus Anima, das Rollenspiel um grotesken Horror" width="250" height="97" /></a><p class="wp-caption-text">Opus Anima</p></div>
<p>Bereits am ersten Wochenende nach meiner Rückkehr setzten wir uns wieder an den Tisch und erzählten, rollten Würfel und tranken Eistee. Zwei Monate ohne Rollenspiel waren schon hart genug. Umso erfreulicher war es denn, dass wir ein von mir langersehntes Rollenspiel endlich einmal ausprobierten: Opus Anima Investigation. Eine <a title="Opus Anima Investigation auf alea iacta est" href="http://www.aleaiactaest.ch/2009/05/opus-anima-investigation/" target="_blank">erste Rezension</a> zum kleinen Regelwerk vom Hause Prometheus Games habe ich bereits vor meiner Abwesenheit publiziert, doch durch ein Regelwerk zu blättern ist doch etwas ganz anderes, als es am Spieltisch zu erleben.</p>
<p>Das Ganze muss natürlich etwas schnell gehen und so schnappte ich mir den Fall, der im Regelwerk bereits als &#8220;Startabenteuer&#8221; zu finden ist, habe die Archetypen ausgedruckt und eine Spielrunde zusammengetrommelt. Letzteres war einfacher als gedacht, anscheind schien das Interesse an dem &#8220;etwas anderen&#8221; Rollenspiel doch grösser als vermutet. Am Ende waren wir dann fünf Spieler und meine Wenigkeit als Meister, ehrlich gesagt war die Gruppe etwas zu gross, doch vorab sei erwähnt: Es endete jedenfalls nicht in einem Desaster&#8230;</p>
<p><span id="more-382"></span></p>
<h4>Vom Alltag eines EG:BO-Ermittlers</h4>
<p>Zuerst stand eine kurze Einführung in die Welt und schliesslich die EG:BO an. Dabei habe ich vielles, was Opus Anima ausmacht, nur sehr grob angeschnitten oder gar nicht erwähnt. Äther, andere Rassen und blinde Tage &#8211; all das kann auch später folgen. Wir waren mit einem Ermittlungssetting im viktiorianischen Zeitalter à la Akte X eigentlich bereits genug versorgt. Danach stand die Verteilung der Rollen an. Da war ich mit dem Vorschlag im Abenteuer nicht wirkliche einverstanden. Wieso es da nun einen Techniker benötigte, dafür aber keinen Tatortermittler? Keine Ahnung. Am Ende kam dann auch ein Schutzkonstrukt an Stelle einer Schutzfrau mit.</p>
<p>Erstaunlicher Weise hatten alle Spieler gleich mal Freude daran einfach etwas Alltag als EG:BO ermittler auszuleben. Ausrüstung zu bestellen, Kaffee zu holen (und einen Donut für den Leiter der Technikabteilung), zum Tatort fahren, Tatort absperren, Zeugen verhören &#8211; alles auf verhältnismässig kleiner Flamme, wenn man andere Spieltage betrachtet, die wir so hinter uns haben (epische Kampagnen etc.).</p>
<p>Die Szene am Tatort war verhältnismässig lang, sie beanspruchte einen halben Spieltag. Ein Spieler meinte, das sei erheblich zu lang gewesen. An sich ist es ja auch eher eine Entscheidung der Spieler, wann sie das Gefühl haben, alles gesehen zu haben. Nun gut, es wird sich zeigen, ob dies der Normalfall ist oder nicht. Langweilig war es jedenfalls nicht geworden.</p>
<h4>Improvisationstalent sei gefordert</h4>
<p>Nun, ich sage es gleich ganz ehrlich: Meine Vorbereitung war etwas mangelhaft. Zum einen hatte ich wirklich nicht allzu viel Zeit, doch ich habe das Abenteuer auch unterschätzt. Man kann den Fall, der im Regelwerk enthalten ist, aber auch nicht wirklich als Abenteuer betrachten, eher als grobes Szenario. Auf der anderen Seite haben es solche Abenteuer wohl an sich, dass vom Meister auch einiges an Improvisation nötig ist, denn die Ideen der Spieler sind grenzenlos.</p>
<p>Grundsätzlich bin ich nicht schlecht im improvisieren, doch der völlig neuartige Hintergrund machten es mir etwas schwerer als sonst. Ich verhederte mich des öfteren in einigen Handlungssträngen, die ich laufend weiter gesponnen habe. Keine groben Fehler, doch zahlreiche kleinere Unstimmigkeiten. Der dümmste Vorfall ereignte sich ganz zu Beginn, als ich meinte, die Hochstrasse liege etwa 40 Meter über dem Erdboden, was natürlich zum einen extrem hoch ist und zum anderen danach fraglich ist, wie der Kutscher und ein Passagier den Sturz aus dieser Höhe überleben konnten. Die Spieler bissen sich prompt etwas zu stark auf dieses Detail ein, was natürlich verständlich war, doch eigentlich nicht Teil des Plots war. Doch mit Hilfe der Namensliste und einigen mehr oder weniger guten Ideen, umschiffte ich dann eigentlich alle kritischen Situationen bis die Spieler den Fall gelöst haben.</p>
<h4>Abschlussbericht der EG:BO zum Fall A001</h4>
<p>Nun es war sicherlich ein sehr gelungener Spieltag. Sowohl ich als Meister, als auch die Spieler waren im grossen und ganzen glücklich und wir möchten das alles gerne wiederholen. Vor allem ich habe nun einige Erfahrungen gesammelt, wie man ein OAI Fall leitet und wie viel und was man vorbereiten muss.</p>
<p>Schlussendlich bin ich aber immer noch mehr am eigentlichen Opus Anima interessiert. Investigation zeichnet eher eine humorvolle, wenn auch mit jeder Menge schwarzem Humor, Welt der Verzerrung und von Falianskoog auf. Opus Anima ist hier doch weitaus dunkler, grusliger und mit mehr Horrorelementen versetzt &#8211; aber auch anspruchsvoller und Opus Anima würde ich auch nicht so ruck zuck mal leiten, dafür eignet sich Investigation doch besser. Trotzdem werde ich sicherlich noch mehrere Fälle für das EG:BO vorbereiten und Investigation bleibt auch nach dem ersten Praxistest eine gute Investition.</p>
<p>Die Frage ist nur: Wo kriege ich nun weitere Fälle her? So einfach ist das nicht. Selber schreiben liegt zwar auf der Hand, doch gerade für Opus Anima Investigation ist das nicht so einfach&#8230;wer da Ideen hat, immer her damit&#8230;</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Opus Anima Investigation" href="http://www.aleaiactaest.ch/2009/05/opus-anima-investigation/" target="_blank">Erste Rezension zu Opus Anima Investigation</a></li>
<li><a title="Opus Anima Webseite" href="http://www.opusanima.de/basis.html" target="_blank">Opus Anima Webseite</a></li>
<li><a title="Opus Anima Entwicklerblog" href="http://www.opusanima.de/wp-oa/" target="_blank">Opus Anima Entwicklerblog</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Evil fairys, goodbyes and Guinness</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 23:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gereist]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Photos]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mindestens einen Beitrag über Irland bin ich noch schuldig, denn über meine letzten Tage in Irland habe ich noch nichts geschrieben. Seit letzten Sonntag bin ich nun bereits wieder zurück in der Schweiz, arbeite wieder und fiebere dem Studiumsbeginn entgegen. Doch jetzt möchte ich zuerst noch einmal meinen Abschied von Irland beleuchten.
Am Mittwoch ging ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens einen Beitrag über Irland bin ich noch schuldig, denn über meine letzten Tage in Irland habe ich noch nichts geschrieben. Seit letzten Sonntag bin ich nun bereits wieder zurück in der Schweiz, arbeite wieder und fiebere dem Studiumsbeginn entgegen. Doch jetzt möchte ich zuerst noch einmal meinen Abschied von Irland beleuchten.</p>
<p>Am Mittwoch ging ich wie angekündigt ein zweites Mal zu den Celtic Tales, der Erzählstunde von Rab Swannock Fulton und wieder war es ein zauberhafter Abend voll mit bösen Feen, Nymphen, Teufeln und Dämonen. Diesmal habe ich sogar einige Photos gemacht. Ihr könnt sie in der Galerie &#8220;Galway&#8221; sehen.</p>
<p>Am Donnerstag war dann bereits mein letzter Tag in Galway selbst, denn am Freitag morgen wollte ich bereits mit dem Bus nach Dublin fahren umd dort dann noch die letzten Tage bis zum Sonntag zu verbringen. Der Abschied von meiner Gastfamilie war härter als ich es erwartet habe, in diesen zwei Monaten habe ich sie wirklich sehr lieb gewonnen. Mit meinem Lehrer habe ich noch meine Chancen für das Cambrigde Cambridge Certificate in Advanced English (kurz CAE) angesehen. Ich habe von ihm ein Beispielexamen erhalten und dieses hätte ich bereits bestanden. Viel müsste ich also für das Examen gar nicht mehr tun. Vermutliche absolviere ich es dann im Dezember in der Schweiz.</p>
<p><span id="more-368"></span>Am nächsten Morgen ging es dann bereits nach Dublin. Die Busfahrt dauerte wieder ganze drei Stunden, doch da ich sehr spät ins Bett gekommen war, konnte ich so noch etwas mehr Schlaf nachholen. Kurz nach Mittag war ich dann in Dublin. Dublin ist wirklich eine ziemlich grosse Stadt, jedenfalls für Schweizer Verhältnisse und wenn man gerade von Galway kommt sowieso. Dublin gilt als Millionenstadt und mit den Touristen ist Dublin wohl gleich doppelt so gross. Allzu viel habe ich von Dublin in den knapp zwei Tagen gar nicht gesehen. Besucht habe ich das Guinness Storehouse, d.h. die Brauerei von Guinness und dann noch eine alte Normanische Kirche samt Wikingermuseum. Beides war sehr gut und spannend. Vor allem vom Guinness Storehouse war ich sehr überrascht, denn ich dachte, dass sei dann nur ein kleines Museum, doch in der Tat ist es ein grosser und imposanter Komplex mit einem wirklich professionellen und spannenden Museum über die Geschichte der Traditionsbrauerei.</p>
<p>Am Sonntag ging dann bereits mein Flug nach Zürich und dann ging alles Schlag auf Schlag. Am Sonntag, 18 Uhr war ich dann wieder in Worb im Kreise meiner Familie. Was ist nun geblieben in acht Wochen Irland? Nun es war eine rundum gelungene Zeit. Ich habe so viele interessante und nette Menschen kennen gelernt die mir alle rasend schnell ans Herz gewachsen sind und einige Kontakte werde ich sicher weiterpflegen, denn schliesslich habe ich auch sehr viele Schweizer kennen gelernt. Mit ausländischen Kontakten wird es schon schwieriger, trotz all den guten Vorsätzen in Kontakt zu bleiben. Doch das ist auch nicht weiter tragisch. Sicherlich werde ich mit meiner Gastfamilie in Kontakt bleiben und ich habe auch fest vor, sie wieder zu besuchen, wenn ich das nächste mal nach Irland reise. Irland hat mir zusehr gefallen, als dass ich nun nie mehr dorthin gehen würde. Nebst all den Menschen die ich kennen gelernt habe, war es natürlich auch für mich selbst eine sehr gute Erfahrung. Das erste Mal war ich wirklich alleine unterwegs und zwei Monate auf mich alleine gestellt und für mich selbst verantwortlich. Das habe ich genossen, auch wenn ich natürlich genauso froh bin, jetzt wieder zuhause zu sein. Alles in allem war es der perfekte Abschluss von meinem Zwischenjahr und jetzt freue ich mich auf einen neuen Lebensabschnitt&#8230;die Universität wartet&#8230;</p>
<p>Die Photos von Galway und Dublin habe ich nun alle ebenfalls hochgestellt. Ihr könnt sie wie gewohnt in meiner Galerie anschauen. Die Photos von Galway habe ich sogar alle kommentiert. Bei Dublin werde ich das die nächsten Tage wohl auch noch tun, doch nicht heute&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Now the days are numbered</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 20:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gereist]]></category>
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		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag geht mein Flug zurück in die Schweiz und bis dahin ist es nicht einmal mehr eine Woche. Natürlich werde ich Irland vermissen, vor allem die vielen tollen Leute die ich während meinem Aufenthalt in Galway kennen gelernt habe, doch genauso freue ich mich jetzt auch wieder auf die Rückkehr in die Schweiz. Arbeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag geht mein Flug zurück in die Schweiz und bis dahin ist es nicht einmal mehr eine Woche. Natürlich werde ich Irland vermissen, vor allem die vielen tollen Leute die ich während meinem Aufenthalt in Galway kennen gelernt habe, doch genauso freue ich mich jetzt auch wieder auf die Rückkehr in die Schweiz. Arbeit, Studium, Freunde, Familie, das alles wartet in der Schweiz auf mich. Doch bis dahin geniesse ich meinen Aufenthalt hier in Irland noch in vollen Zügen, und das heisst nicht (nur) in vollen Zügen aus dem Pint Guinness.</p>
<p>Am Samstag hiess es Abschied nehmen von einer französischen Mitstudentin und Mitbewohnerin. Sie kam eine Woche nach mir und blieb insgesamt sechs Wochen. Wir brachten sie am Nachmittag an den Flughafen von Galway (ja, Galway hat einen eigenen Flughafen, der ist aber sehr, sehr klein). Vorher gabs jedoch zum Abschied noch ein richtiges Irisches Frühstück in einem kleinen Café. D.h.: Gebratener Speck, Spiegeleier (natürlich beidseitig gebraten) und Würste. Auf die Baked Beans habe ich verzichtet. Dazu eigentlich Tee, aber ich konnte auch einen Kaffee ergattern, der sogar einigermassen Geschmack hatte.</p>
<p><span id="more-365"></span>Am Sonntag gings dann auf die Aran Islands, der letzten Tour rund um Galway. Galway liegt ja an der Westküste von Irland, bzw. in der gleichnamigen Bucht (Galway Bay). Ausserhalb dieser Bucht liegen drei Insel, die sogenannten Aran Islands. Neben den Cliffs of Moher und Connemara die grösste Touristenattraktion in der Region. Normalerweise besucht man die grösste der drei Insel (ca. 1000 Einwohner). Dorthin gelangt man mit einem Schnellboot. Die Fähre hat trotz ihrer Bezeichnung als Schnellboot circa 45 Minuten um zu den Inseln zu gelangen. Zum Glück bin ich durch die häufigen Segelferien nicht anfällig für die Seekrankheit. Den meisten Passagieren des Bootes erging es jedoch weniger gut. Durch zahlreiche hohe Wellen und die hohe Geschwindigkeit des Schiffs war es schon ein ziemliches Auf und Ab, doch wir haben es alle überlebt.</p>
<p>Die Aran Islands kann man dann entweder zu Fuss, per Fahrrad, Bus oder Pferdekutsche  erkunden. Wir wählten den anstrengenden Weg des Fahrrads und verirrten uns einige Male, gewannen so aber einen guten Eindruck der Insel. Karge Felslandschaften, steilabfallende Klippen, hüfthohe Steinmauern und zahlreiche kleine irische Häuschen prägen das Bild. An sich erinnert die Landschaft sehr an die Burren. Glücklicherweise waren wir mit trockenem Wetter gesegnet, nur der Wind arbeitete meist gegen uns, jedenfalls schien es, als bliese er uns immer entgegen.</p>
<p>Schliesslich haben wir dann noch in einem der Pubs gegessen und einmal mehr typisch irischer Live-Music gelauscht &#8211; ganz dem Klischee entsprechend. Am Abend schmerzte dann beinahe jeder einzelne Muskel am Leib wegen der Anstrengung. Tja, man sollte halt nicht nur Guinness trinken und jede Art von Sport verschmähen&#8230;</p>
<p>Photos von den Aran Islands findet ihr wie immer in der Galerie, bzw. am Ende des Beitrags. Diesmal sind es nicht so viele Photos, vermutlich weil wir so sehr mit dem Fahrrad fahren beschäftigt waren.</p>
<p>Morgen geht es dann noch ein zweites Mal zu den &#8220;Celtic Tales&#8221;, einem Geschichtenerzähler, der so die Tradition der früheren Unterhaltungsmethode in den Pubs fortsetzt. Fantastisch! Diesmal vergesse ich auch meine Kamera nicht und werde dann fleissig von den Geschichten um Killerschafen, Killerkätzchen, Killerklabautermännern, Killer&#8230; &#8211; äh ja, ihr wisst worauf es hinausläuft.</p>

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		<title>Guinness and Bulmers &#8211; Irish pub culture</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 22:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gereist]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie gehen ja manche Leute davon aus, dass ich in Irland nur von Pub zu Pub ziehe und langsam zum Alkoholiker verkomme. Natürlich ist das völlig falsch. Ich bleibe jeden Abend zuhause und lerne fleissig Englisch. Ehrlich!
Nein, um ehrlich zu sein, ja mein Alkoholkonsum hat sich in Irland schon vervielfacht, doch bedenklich ist es (hoffentlich) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_362" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/guinness.jpg"><img class="size-medium wp-image-362" title="Guinness Family" src="http://www.aleaiactaest.ch/wp-content/upload/guinness-300x225.jpg" alt="Guinness Family im Skeff" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Guinness Family im Skeff</p></div>
<p>Irgendwie gehen ja manche Leute davon aus, dass ich in Irland nur von Pub zu Pub ziehe und langsam zum Alkoholiker verkomme. Natürlich ist das völlig falsch. Ich bleibe jeden Abend zuhause und lerne fleissig Englisch. Ehrlich!</p>
<p>Nein, um ehrlich zu sein, ja mein Alkoholkonsum hat sich in Irland schon vervielfacht, doch bedenklich ist es (hoffentlich) nicht und da ich jetzt mit einer Erkältung zuhause sitze, kann ich ja mal über die Trinkgewohnheiten der Iren schreiben.</p>
<p>Ich weiss natürlich nicht, wie es bei anderen irischen Familien aussieht, aber Jim, mein irischer Gastvater geht jeden Abend in die Stadt. Egal wie das Wetter ist oder wie schlecht es ihm selbst geht. Als er mal halb krank war und ich ihn fragte, weshalb er nicht zuhause bleibe, meinte er, dass es für ihn nur umso wichtiger sei, aus dem Haus zu kommen, wenn er sich nicht gut fühle. Ausgehen heisst bei ihm folgendes: Carol, seine Ehefrau bringt ihn um 8 Uhr in die Stadt und er bestellt seine ersten 2 bis 3 Guinness beim Pub gleich neben dem Betting Shop und dann pendelt er zwischen Guinness und Wettbüro. Jeden Abend verwettet er so 20 € und gewinnt pro Woche ca. 60 € zurück. Nach 9 Uhr zieht er dann von Pub zu Pub und endet ca. um 11 Uhr im An Pucan, seinem Lieblingspub und um spätestens halb Eins geht er dann mit dem Taxi nach Hause. Jeden Abend, Montag bis Sonntag.</p>
<p><span id="more-358"></span></p>
<h4>Pub als Zentrum des sozialen Lebens</h4>
<p>Wie gesagt, weiss ich nicht, wie es in anderen irischen Familien aussieht. Fakt ist jedoch, dass die Dichte der Pubs in Galway doch einiges aussagt. Würde man genauso viele Pubs, Clubs was auch immer in eine schweizer Stadt transferieren, würden mindestens die Hälfte von ihnen eingehen. Auch wenn Galway wirklich sehr viele Touristen beherbergt, können diese Pubs nicht nur durch die Touristen versorgt werden. Iren gehen nun mal viel häufiger in den Pub. Vielleicht nicht jeden Abend wie Jim, doch trotzdem viel öfter als man sich das in der Schweiz vorstellen könnte. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Ich habe 60-jährige neben 18-jährigen gesehen. Der Pub ist für die Iren halt Zentrum vom sozialen Leben. Bei uns trifft man sich im Coop oder Migros oder man lädt die Freunde zu sich nach Hause ein. In Irland trifft man sich im Pub.</p>
<h4>&#8220;My Goodness My Guinness&#8221;</h4>
<p>Die Marktstellung von Guinness ist wirklich sehr stark. Man bekommt es in jedem Pub und ist wohl das meist verkaufte Bier in jedem Pub. Hinzukommen zahlreiche Merchandising Artikel. Getrunken wird also vor allem Bier. Der Unterschied ist jedoch, dass Alkohol kaum ausserhalb der Pubs konsumiert wird. Nie wird Bier zuhause getrunken und man sieht kaum einen Iren, der in der Strasse mit einer einer Dose Bier herumläuft. Wein wird nur im Restaurant zum Essen getrunken, ebenfalls kaum zuhause. Ein Grund mehr, weshalb die Pubs derart gefüllt sind.</p>
<p>Schliesslich ist da noch die Live Musik, wenn auch das wohl eher ein Grund ist, weshalb so viele Touristen in die Pubs gehen. Es ist wirklich kein Problem jeden Abend, auch unter der Woche, Live Musik zu finden. Das heisst aber nicht unbedingt, dass man nur Irish Folk hört. Es gibt zahlreiche Bands, die jede Art von Pop- und Rocksong covern.</p>
<p>Auch wenn in Irland viel getrunken wird, kann ich das Bild vom ewig betrunkenen Iren nicht bestätigen. Dieses Bild kommt wohl eher daher, dass eben im Vergleich zu anderen Ländern, viel mehr in der Öffentlichkeit getrunken wird. Ich habe aber noch nicht sehr viele betrunkene Menschen in den Strassen von Galway gesehen und wenn, dann waren sie es bereits bevor der Abend begann. Doch das ist nur meine Einschätzung&#8230;</p>
<p>Übrigens wurde Guinness eine lange Zeit von Ärzten als gesund empfohlen udn sogar verschrieben. Noch heute erhält man fürs Blut spenden ein Guinness, damit man sich danach wieder besser fühle.</p>
<h4>Tough rules</h4>
<p>Gleichzeitig zu einem überdurschnittlich hohen Alkoholkonsum, hat Irland auch sehr strikte Regeln was Alkohol angeht. Zum einen wusste ich nicht, dass die Limite für allen Alkohol, also auch Bier und Wein, bei 18 liegt. Ebenfalls ist es verboten, dass sich Minderjährige nach 21 Uhr in einem Pub oder einer Bar aufhalten und ich habe gehört, dass hier für die Betreiber auch sehr harte Strafen winken. So sind vor allen Pubs ab 21 Uhr Türsteher zu finden und diese greifen verhältnismässig stark durch und kontrollieren oft. Diskussionen gibt es da keine.</p>
<p>Als ich mit einem Türsteher mal etwas geredet habe, hat er mir einen weiteren Grund für die strikten Regeln genannt: Der Türsteher ist zumindest stark mitverantwortlich, wenn im Pub etwas geschieht, deshalb sind die Kontrollen da strikter. Meist schauen die Türsteher auch weniger auf das Alter, als auf die Einschätzung wie viel jemand bereits getrunken hat.</p>
<p>Grundsätzlich ist Alkohol eher teuer, denn der Staat erhebt auf Alkohol hohe Steuern. Noch teurer ist der Alkohol im normalen Supermarkt oder ähnlichem. Zudem verkauft der Tesco, die wohl grösste Supermarktkette in Irland, keinen Alkohol nach 22 Uhr. IDs werden auch dort oft verlangt.</p>
<p>Einzig bei Alkohol am Steuer liegt Irland bei der Toleranz höher als die meisten anderen EU-Länder. Mit bis 0.8‰ ist Autofahren gesetzlich kein Problem.</p>
<h4>Schockierende Bilder</h4>
<p>Zuerst war ich überhaupt erstaunt, wie viel Werbung betrieben wird um verantwortungsbewusstes Trinken zu fördern. Kein Abend vor dem Fernseher vergeht, ohne das man nicht mindestens einmal einen Werbespot von <a href="http://www.drinkaware.ie">www.drinkaware.ie</a> gesehen hat. Diese Internetadresse wird auch auf allen Werbungen für Alkohol angezeigt oder aufgedruckt.</p>
<p>Doch wirklich überrascht war ich dann später über die krassen Bilder gegen Alkohol am Steuer und zu schnelles Fahren. Hier ist man sich aus Europa doch anderes gewohnt. Hier zwei solche Werbespots:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EISrGgHFYJA&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EISrGgHFYJA&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="375" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="500" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/msXVcgoHzyc&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/msXVcgoHzyc&amp;rel=1&amp;color1=3a3a3a&amp;color2=999999&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="500" height="375" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span></p>
<p>Ich weiss natürlich nicht, wie viel solche Werbespots nützen. Es erinnert mich etwas an die Sache mit den Bildern auf Zigarettenpäckchen. Eindrücklich sind die Spots aber sicher. Jedenfalls auf solche, die sich das nicht gewohnt sind. Vielleicht sind die Iren ja auch bereits abgehärtet.</p>
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<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:3a568df5-f97a-4162-9426-c7dd242c1bb2" class="wlWriterSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px"></div>
<h4>Links zum Thema</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.galwaybar.com/An%20Pucan%20Bar.html" target="_blank">An Pucan, mein Lieblingspub</a></li>
<li><a href="http://www.drinkaware.ie/" target="_blank">Drink Aware, Kampagne für verantwortungsbewusstes Trinken</a></li>
</ul>
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		<title>Cliffs of Moher &#8211;  Manifested feeling of freedom</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 16:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gereist]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Photos]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich ja häufiger schreiben. Regelmässiger. Vorsätze und so&#8230;im Eimer. Ich hab einfach keine Zeit für solche Spässe ;) Doch jetzt arbeite ich mal etwas nach. Zuerst einmal die Cliffs von Moher. Letzten Sonntag nahm ich an der Tour zu den Cliffs teil. Während es am Samstag zuvor noch so stark geregnet hatte, wie ich es in meinem ganzen Leben noch selten erlebt habe, hatten wir am Sonntag tolles Wetter. Tja, selbst das Wetter richtet sich nach meinem Plänen. Toll!</p>
<p>Die Cliffs sind wohl die bekanntesten Steilklippen von Irland, auch wenn sie &#8220;nur&#8221; 200 Meter hoch sind. 200 Meter ist ganz schön viel und die Klippen sind wirklich toll. Die Gischt wird mit dem Wind die ganzen 200 Meter hoch getragen. Wenn man dort oben steht und über die ganzen Klippen hinweg sieht, das Meer unter einem an die Felsen donnert, der Wind einen fast zu Boden wirft und die Möwen über einem kreischen: Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Man fühlt sich frei, lebendig und doch so klein. Bilder können da wirklich nur einen Bruchteil davon wiedergeben, doch ich habe trotzdem viel zu viele gemacht.</p>
<p><span id="more-352"></span></p>
<p>Ich frage mich jedoch, wie viele Todesopfer es jährlich gibt. Ich habe von etlichen Suizidfällen gelesen und wenn es regnerisch und windig ist, kann ich mir die Klippen wirklich als sehr gefährlich vorstellen. Tatsächlich gibt es eine Sicherheitsabsperrung und wenn man diese nicht überschreitet, dann kann einem kaum etwas geschehen, doch kaum jemand beachtet die Absperrung, denn man sieht sonst etwas gar wenig.</p>
<p>Ehe wir zu den Cliffs gelangten, fuhren wir jedoch noch durch die Burren, einer wirklich sehr speziellen Landschaft im County Clare, südlich von Galway. Die Landschaft dort ist auch wieder hügelig, jedoch vor allem felsig. Die ganze Oberfläche ist vertikal, aber auch horizontal durch Risse, Spalten und Rinnen gezeichnet (Fachbegriff wäre wohl Karren). Dadurch fliesst Wasser extrem schnell wieder ab. Wenn es stark regnet, dann fliesst das Wasser sozusagen stufenweise ab. D.h. zuerst ist die oberste Strasse überflutet, am nächsten Tag dann die nächst untere etc. bis sich das Wasser dann entweder ins Meer ergiesst oder es sich in so genannten Turloughs sammelt (das allerdings nur im Winter).</p>
<p>Interessant sind natürlich auch zahlreiche sakrale Bauten, egal ob christlichem oder keltischem Ursprunges. So gibt es Steinformationen, von Erdwällen umgebene heilige Orte und natürlich wieder Klöster und Burgen. Eine wirklich sehr interessante und einzigartige Landschaft, die ich gerne noch ausführlicher erkunden möchte. Mal schauen ob sich da was ergibt.</p>
<p>Wie bereits angedeutet, habe ich wieder jede Menge Photos gemacht. Mal schauen wie lange es dauert, bis ich die alle geordnet und kommentiert habe:</p>

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	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
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			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
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