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Arrived – safe and happy

Gestern zu später Stund bin ich schliesslich bei meiner Gastfamilie, den Gilmores, angekommen. 8 € hatte der Taxifahrer verlangt, und mich gleich gewusst zu beunruhigen, denn er sagte, dass man in der Gegend lieber nicht alleine unterwegs sein sollte, sobald es dunkel werde.

Naja, jedenfalls ist die Gegend, in der ich die nächsten zwei Monate wohne, wohl eine ziemlich typische für Irland: Jede Menge kleiner Reiheneinfamilienhäuser. Es ist wirklich lustig durch diese Strassen zu gehen. Sobald es nicht mehr regnet, werde ich ein paar Photos machen. Das Ehepaar Gilmore bewohnt eines dieser Häuser. Ich lernte erst einmal nur Carol kennen: Sie ist wirklich sehr nett und freundlich und in etwa so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie redet sehr viel, aber da sie ursprünglich aus Wisconsin (USA) stammt, hat sie keinen starken irischen Dialekt und so verstehe ich eigentlich alles. Sie reist für ihr Leben gerne und wenn sie Japan oder Korea besucht, dann kommt sie bei ehemaligen Studenten bei ihr unter. Mit diesen pflegt sie jedenfalls zum Teil noch Jahre lang Kontakt und viele kommen sie später wieder besuchen.

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On the road with Dire Straits

Alle Check-In Schalter hinter mich gelassen, durch Passkontrollen und Zoll, Wartezeiten abgesessen und Turbulenzen während des Fluges überlebt: Ich bin in Irland angekommen. Zu meinem Erstaunen schien in Dublin die Sonne während in Zürich dunkle Wolken die Sicht auf den Himmel versperrten.

Doch das Wetter hat bereits wieder gewechselt. Als ich mit dem Bus von Dublin los fuhr, fielen die ersten Regentropfen. Doch nun kann ich einen freien Sonnenschein geniessen. Vier Stunden Busfahrt, das ist anstrengend. Zum Glück gibts Musik und dieser tolle Bus hat eine – wenn auch sehr langsame – Internetverbindung.

Die ersten Photos konnte ich auch bereits schiessen, doch es ist schwierig aus einem fahrenden Bus gelungene Photos zu machen. Doch man kann die Photos ab sofort in der Galerie begutachten.

In  Galway werde ich dann vermutlich ein Taxi nehmen müssen. Das Auto meiner Gastfamilie scheint pünktlich zu meiner Ankunft einen Defekt zu haben. Halb so wild, ich habe einen passenden Taxianbieter bereits gefunden und so teuer wird die Fahrt (ca. 5 km) auch nicht.

Achja, ganz vergessen: Irland ist toll ;)

With bag and baggage

Nur noch wenige Stunden trennen mich von meinem Abflug nach Irland. Morgen um Punkt 12 Uhr besteige ich den Zug in Worb um in Richtung Irland aufzubrechen. Die letzten Tage waren leider viel zu stressig, in allen Bereichen, und so bin ich gar nie wirklich zum Packen gekommen. Heute abend habe ich es dann doch in Angriff genommen, doch erstaunlicherweise ist es gar nicht so viel, dass ich mitnehmen will. Kleider natürlich, ein paar Bücher, Hygenie, Photokamera, Netbook, das wars dann eigentlich auch schon:

Gepäck vor der Abreise

Ehe man jedoch packen kann, muss man ordentlich viel Wäsche machen und deshalb bin ich eigentlich nur den ganzen Abend daran Wäsche aus der Waschmaschine zu nehmen, aufzuhängen oder in den Trockner zu legen. Das heisst auch, dass ich heute nicht allzu früh ins Bett komme, obwohl ich morgen früh aufwill.

Vorhin war ich übrigens noch mit meiner Familie Essen. Abschiedsessen sozusagen. Wir waren in der Eisblume in Worb. Wirklich ein fantastisches Lokal für festliche Anlässe. Natürlich auch entsprechend teuer, aber wenn man nach Irland verreist, wird man ja schliesslich eingeladen :D Wer will, kann sich gerne mal auf der Webseite des Restaurants umsehen: www.eisblume-worb.ch

So, und nun wird gleich der Timer klingeln um die nächste Wäsche rauszuholen…

It comes closer and closer…

…meine Reise nach Irland. Am Samstag, 27. Juni, flieg ich von Zürich aus direkt nach Dublin um dann in einer mehrstündigen Busfahrt nach Galway zu gelangen. Unterdessen habe ich auch bereits erfahren, wer meine Gastfamilie sein wird: Ein Ehepaar in Galway, er als selbstständiger Dachdecker und Zimmermann, sie Hausfrau. Vier Kinder, die jedoch alle Erwachsen sind und nach Amerika ausgewandert sind. Ansonsten weiss ich noch nicht viel mehr als Anschrift und Telefonnummer. Und das steht mir nun befor: Dort anzurufen und anzukündigen wann ich ankomme etc.

Tja, langsam sollte ich ans packen denken, so dass ich dann noch genug Zeit habe, all die Panikeinkäufe zu tätigen, die mir beim Packen in den Sinn kommen. Was darf man auf keinen Fall vergessen?

Zudem muss ich mir langsam überlegen, was sich neben der Schule anstellen soll. Reisen ist ja schön und gut, aber ob ich dass dann diese ganze Ewigkeit immer tun werde, ist eine andere Frage. Am Ende nehme ich die Arbeit dann doch mit in den “Urlaub” -.-

Und ja, Rollenspiel wird mir fehlen. Aber vielleicht wird in irischen Pubs ja auch Rollenspiel gespielt *hust* Man weiss nie…

Rashers, Black & White Pudding und Wheaten

Komplettes Irisches Frühstück

Komplettes irisches Frühstück

Worüber ich heute mal wieder gestolpert bin: Irische Küche

Alles mehr oder weniger tolle Dinge, doch ob ich mich dann gut mit der irischen Küche anfreunden kann, weiss ich wirklich noch nicht. Natürlich wird das traditionelle irische, als auch englische Frühstück, meist nur noch von neugierigen Touristen gegessen, aber interessant klingt es trotzdem:

Ein traditionelles irisches Frühstück besteht aus Rashers (Bacon-Röllchen) und Black & White Pudding (je eine Scheibe gebratene Blutwurst und Leberwurst) sowie irische Schweins-Würstchen. Dazu werden Eier, als Rühr- oder Spiegelei, Bratkartoffeln oder Kartoffelpuffer, Pilze wie Champignons, gebackene Bohnen und gedämpfte/gebratene Tomaten serviert. Toast, Wheaten (dunkles Sodabrot), Butter und verschiedene Marmeladen runden das Frühstück ab. Sehr beliebt sind außerdem Scones, die man mit Butter, Marmelade, Honig oder Ahornsirup verspeist.

(Quelle: Wikipedia)

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie man dort lebt und isst. Bisher kenn ich irisches Essen bzw. vor allem Trinken einzig aus dem Pickwick Pub in Bern.