Ich wollte ja eigentlich diesen Herbst damit beginnen Germanistik zu studieren, doch ich habe bereits nach drei Wochen aufgegeben und begonnen das genaue Gegenteil zu studieren: Betriebswirtschaft. Die Beweggründe dazu erkläre ich gerne ein ander mal, jedenfalls bereue ich den Schritt bisher nicht. Nur habe ich eigentlich viel zu wenig Zeit mich um das Studium zu kümmern, obwohl ich den gelernten Stoff regelmässig repetieren sollte etc. Naja, jedenfalls möchte ich, auch zu meinem eigenen Nutzen, einige für mich neue und faszinierende Erkenntnisse während des Studiums hier publizieren. Heute mache ich den Anfang dazu.
Beginnen will ich jedoch nicht mit etwas, dass ich während einer Vorlesung an der Universität gelernt habe, sondern vor der Vorlesung, denn da habe ich auf dem iPhone mal wieder eine Rede auf TED angeschaut. Wer TED nicht kennt, sollte da dringend etwas nachholen. Eigentlich ist TED eine jährliche Konferenz über Technologie, Entertainment und Design. Interessant sind vor allem die TED Talks, kurze Vorträge unter 20 Minuten zu Themen mit meist innovativen und kreativen Idee. Deshalb der Slogan “TED Ideas worth spreading”. Jedenfalls wurde ich über Facebook auf folgendes Video aufmerksam gemacht:
Irgendwie gehen ja manche Leute davon aus, dass ich in Irland nur von Pub zu Pub ziehe und langsam zum Alkoholiker verkomme. Natürlich ist das völlig falsch. Ich bleibe jeden Abend zuhause und lerne fleissig Englisch. Ehrlich!
Nein, um ehrlich zu sein, ja mein Alkoholkonsum hat sich in Irland schon vervielfacht, doch bedenklich ist es (hoffentlich) nicht und da ich jetzt mit einer Erkältung zuhause sitze, kann ich ja mal über die Trinkgewohnheiten der Iren schreiben.
Ich weiss natürlich nicht, wie es bei anderen irischen Familien aussieht, aber Jim, mein irischer Gastvater geht jeden Abend in die Stadt. Egal wie das Wetter ist oder wie schlecht es ihm selbst geht. Als er mal halb krank war und ich ihn fragte, weshalb er nicht zuhause bleibe, meinte er, dass es für ihn nur umso wichtiger sei, aus dem Haus zu kommen, wenn er sich nicht gut fühle. Ausgehen heisst bei ihm folgendes: Carol, seine Ehefrau bringt ihn um 8 Uhr in die Stadt und er bestellt seine ersten 2 bis 3 Guinness beim Pub gleich neben dem Betting Shop und dann pendelt er zwischen Guinness und Wettbüro. Jeden Abend verwettet er so 20 € und gewinnt pro Woche ca. 60 € zurück. Nach 9 Uhr zieht er dann von Pub zu Pub und endet ca. um 11 Uhr im An Pucan, seinem Lieblingspub und um spätestens halb Eins geht er dann mit dem Taxi nach Hause. Jeden Abend, Montag bis Sonntag.
Es ist auch schon etwas älter, doch sicher gibts noch welche, die das Video nicht kennen:
Du bist Terrorist! Eine Kampagne gegen Terroristen.
Gemeinsam für ein sicheres Deutschland. Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat sich 2009 umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst überwacht.
Leider betrifft das ja nicht nur Deutschland, sondern generell ist zu beobachten, wir dass Misstrauen des Staates gegenüber seinen Bürgern wächst. 1984 lässt grüssen.
Entweder ist die aufkommende Nostalgie bei den Akte X Staffeln schuld oder sont was, jedenfalls habe ich in letzter Zeit sehr viel für Mystery übrig. Auch in Sachen Rollenspiel. Schon seit einiger Zeit verfolge ich das neue, ausgesprochen mysteriöse Projekt von Erdenstern, Jens-Christian Seele und Holger Göttmann: 13 Briefe.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worum es genau geht. Erdenstern macht tolle Rollenspielmusik und für 13 Briefe haben sie sich selbst übertroffen in Sachen Musik. Aber was soll das ganze sonst zu tun haben?
Seit dem Freitag, 13. März 09 sind zwei Briefe veröffentlicht worden und beide werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Nachlesen kann man sie unter www.13briefe.de. Jedenfalls bin ich bereits völlig gefesselt und warte sehnsüchtig auf den nächsten Brief.
Wer in einem Unternehmen arbeitet, kennt vielleicht den Posten des Systemadministrators. Der Typ, der an allem Schuld ist, wenn irgendetwas technisches nicht funktioniert. Von der Kaffeemaschine bis hin zum Flackern von Bildschirmen, ist er für alles verantwortlich. Nicht einfach so ein Leben. Wer es sich nicht vorstellen kann, dem sei hiermit eine Ahnung gegeben: